Freitag, 22. September 2017

Bild-Kalender mit Fotos, aufgenommen am Radweg "Deutsche Weinstraße"


Mehrere Ausflüge mit den Fahrrädern führten uns auf den wunderschönen Radweg "Deutsche Weinstraße". (hier der Link zur Beschreibung). Die gesamte Strecke "erfuhren" wir, meine Frau und ich, uns in drei Teilstrecken, jeweils hin und zurück. 
Anstatt drei Teilstrecken jeweils im Hin- und Rückweg zu bewältigen, kann die Nutzung der Deutschen Bahn mit ihrem Angebot zur Fahrradmitnahme eine Alternative für jeweils eine Fahrtrichtung sein. Dann könnte man die Gesamtroute möglicherweise auch in ein oder zwei Tagesetappen erfahren.

Vom "Haus der Deutschen Weinstraße" in Bockenheim am nördlichen Ende der Weinstraße verläuft die Strecke über etwa 95 Kilometer bis zum "Deutschen Weintor" in Schweigen.
Meistens ist man auf befestigten Radwegen oder auf den zur Weinbergsbewirtschaftung genutzten Wegen unterwegs. Nur in den Ortsdurchfahrten muss man sich manchmal die Straße mit den Autos teilen.  

Unterwegs auf den mit alten Fachwerkhäusern gesäumten Ortsdurchfahrten durchfährt man Orte mit bekannten und jedem Weinfreund wohlklingenden Namen wie Bockenheim, Grünstadt, Kirchheim a.d. Weinstraße, Freinsheim, Ungstein, Bad Dürkheim, Wachenheim, Forst, Deidesheim, Gimmeldingen, Neustadt a.d. Weinstraße, Hambach, Maikammer, Edenkoben, Rhodt, Hainfeld, Burrweiler, Gleisweiler, Frankweiler, Siebeldingen, Leinsweiler, Eschbach, Klingenmünster, Gleiszellen, Pleisweiler, Bad Bergzabern, Oberotterbach und Schweigen.
Jeder einzelne der genannten Orte steht für viele weltberühmte Weinlagen.

Unzählige Winzer mit ihren Weinbaubetrieben entlang der Strecke laden ein, ihre Weine zu verkosten.
Und wenn Gleichgewichtssinn und Geradeaussicht nach dem x-ten genossenen Probierglas dann einmal nicht mehr zum Radeln taugen, dann bucht man eben eine Übernachtung im Gasthaus am Ort.

Von unseren Touren habe ich eine Menge Fotos mit nach Hause gebracht. Eine Auswahl davon habe ich beim Calvendo Verlag eingereicht. 
Diese wurden angenommen und es entstand daraus wieder ein sehr schöner Fotokalender. 
Es gibt ihn als DIN A5 Tischkalender und in den Größen DIN A4, A3 und A2 als Wandkalender. 
Außer beim Calvendo Verlag sind diese Drucke auch wieder bei den bekannten Online-Buchhändlern, wie zum Beispiel Buch24.de oder Amazon.de im Angebot.
Einfach im Autoren-Suchfeld     Günter Fietz    eintragen

Wer also eine Anregung für eine Radtour sucht, oder ein schönes Weihnachtsgeschenk für angehende Pfalz-Urlauber braucht, bitte mal reinschauen beim Calvendo-Verlag.


Mit den unten stehenden ISBN-Nummern kann ihn aber auch jede Buchhandlungen am Ort beim Verlag bestellen.

Format DIN A4 Wand:  (Wandkalender 2018 DIN A4 quer) / 978-3-669-38530-5
Format DIN A3 Wand:  (Wandkalender 2018 DIN A3 quer) / 978-3-669-38531-2
Format DIN A2 Wand:  (Wandkalender 2018 DIN A2 quer) / 978-3-669-38532-9
Format DIN A5 Tisch:  (Tischkalender 2018 DIN A5 quer) / 978-3-669-38533-6


Das sehr schöne Titelblatt  gibt es auch als 1000-Teile-Puzzle oder als Leinwandbild, aufgezogen auf Keilrahmen in verschiedenen Größen zu kaufen.

Die einzelnen Blätter sind hier im Blog ohne Kalendarium und Titel abgebildet.

So sieht das Deckblatt aus


 Monatsblätter, geordnet in geographischer Reihenfolge, von Nord nach Süd 



 Getreidefeld in der untergehenden Sonne, aufgenommen bei Kleinkarlbach

Saline im Kurpark von Bad Dürkheim


Straßencafés am Marktplatz von Neustadt a.d. Weinstraße


Zur Blauen Stunde, vor dem Rathaus von Deidesheim


Blühende Mandelbäume in Rhodt. Im Hintergrund Schloss Ludwigshöhe und die Rietburg



Neben den Weingärten verläuft der Radweg zwischen Hainfeld und Burrweiler


Der Turm gehört zur Rebenzuchtanstalt Geilweiler Hof, nahe Siebeldingen

Blumenschmuck an einem Fachwerkhaus in der Ortsdurchfahrt Siebeldingen


Die Mater Dolorosa Kapelle auf der Kleinen Kalmit bei Ilbesheim, in der Verbandsgemeinde Landau


Im Schloss von Bad Bergzabern kann man sich auch trauen lassen


Das Deutsche Weintor markiert in Schweigen das südliche Ende der Weinstraße. 
Erbaut wurde es 1936 in nur 2-monatiger Bauzeit. 

In dem Bauwerk gibt es ein hervorragendes Restaurant, sehr geeignet sich nach der anstrengenden Radeltour zu erholen und zu stärken. 
Im Seitenflügel verkauft die Winzergenossenschaft "Deutsches Weintor" ihre Kellerei-Erzeugnisse. Auch dort darf man probieren.



Mittwoch, 30. August 2017

Fahrradausflug, Elisabethenwörth

Von Lingenfeld sind wir am Nachmittag losgefahren. In Germersheim über die Rheinbrücke zur rechtsrheinischen Insel Elisabethenwörth.
Die Insel ist in den Jahren 1826 bis 1833 entstanden mit dem Germersheimer Durchstich im Zuge der Rheinbegradigung durch Johann Gottfried Tulla. (Link zu Wikipedia, Elisabethenwörth)
Das Gebiet eignet sich hervorragend zum Wandern und Radfahren. Viele Wege sind befestigt, teils asphaltiert oder zumindest Fahrrad tauglich geschottert.

Vorbei an den Ortschaften Rußheim und Dettenheim geht es weiter zur Insel Rott.
Auf dem Weg zum Rhein liegt links am Wegrand das Restaurant  "Insel Rott". Im von großen Bäumen beschatteten Biergarten lässt es sich gut ausruhen von der Pedaltreterei. Besonders die Fischspezialitäten auf der Speisekarte verdienen Beachtung. Gestern war dort leider geschlossen. Die Wirtsleute haben ihren wohlverdienten Sommerurlaub angetreten.

Weiter geht es in südlicher Richtung im Rhein entlang, auf dem Leinpfad bis zur Leimersheimer Fähre. Die Überfahrt kostet inklusive Fahrrad pro Person 2,50€.
Linksrheinisch entlang des Rheindammes fuhren wir auf dem breiten, glatt asphaltierten Radweg zurück über Germersheim, heim nach Lingenfeld.

Kurz vor dem Ziel kehrten wir bei der Sondernheimer Ziegelei ein. Dort kann man unmittelbar am Rhein man sehr schön sitzen,  den vorbeiziehenden Schiffen zuschauen und eine Weinschorle oder ein Bier genießen.

Die Tour ist ohne weiteres auch für Familien mit Kindern geeignet, wenn sie durch die insgesamt 42km nicht überfordert sind.

Hier der Link zur GPSies-Seite mit der Möglichkeit die hier beschriebene Route herunterzuladen und auf ein GPS-Gerät zu speichern

Baggersee am Wegrand

Insel Rott, Altrheinwasser
Blick über den Strom, zur Einfahrt in den Leimersheimer Bootshafen

die Bank steht vor dem Haus des Pfälzer-Wald-Vereines Sondernheim. Auch hier kann man einkehren. Die Mitglieder bewirtschaften das Haus ehrenamtlich, deshalb nur am Wochenende und Mittwoch Nachmittags geöffnet

zum Sonnenuntergang wieder auf Lingenfelder Gemarkung, fast zuhause











Mittwoch, 25. Januar 2017

Winterliches Oberbayern

Einige Tage der dritten Januarwoche 2017 verbrachten wir, meine Frau und ich in Oberbayern. 
Als Ausgangspunkt für unsere Ausflüge hatten wir eine Ferienwohnung gemietet in Saulgrub-Altenau.
Im Haus "Sonnenblume" fühlten wir uns sehr wohl. Zur Ankunft hatte uns Frau Donath, die Eigentümerin des Hauses, im Kaminofen unseres Wohnzimmers sogar ein wohliges Holzfeuer angezündet.

Haus Sonnenblume, am südlichen Ortsrand von Altenau

 dieser Ausblick bot sich vom Balkon aus jeden Tag




am Ankunftstag, nach langer Autofahrt machten wir nur noch einen kleinen Spaziergang rund um Altenau und zum Ammersteg








der Morgen des Donnerstags war sonnig, aber mit -18°C knackig kalt, zumindest für uns, die eher das milde Südpfälzer Klima gewohnt sind. 

Der erste Ausflug führte 15 km nach Osten, ins Murnauer Moos.
















Nachmittags waren wir Ettal




Schneehänge am Ortsrand von Saulgrub, im Streiflicht der tiefstehenden Wintersonne





 auf schneebedeckter Landstraße zwischen Altenau und Unterammergau


Für Freitag hatten wir uns den Besuch der Partnachklamm in Garmisch-Partenkirchen vorgenommen.

Der  Weg durch die Klamm scheint mir im Schmuck unzähliger zu Eis erstarrter Wasserfälle noch viel eindrucksvoller als im Sommer. 
Unbedingt empfehlenswert ist es früh am Morgen dort zu sein. Bei unserem Rückweg gegen Mittag hatte die Zahl der Besucher schon sehr zugenommen, auch außerhalb der "Saison"












nach dem Ende der Klamm führt ein gepflegter Wanderweg hinauf zur Partnach-Alm




Am letzten Tag vor unserer Heimreise fuhren wir nach Hohenschwangau, vorbei an der St. Coloman-Kapelle, besuchten den zugefrorenen Alpsee und stiegen durch den Wald hinauf zur Marienbrücke mit ihrer schönen Aussicht auf Neuschwanstein







 Nochmal schönen Dank an unsere Gastgeberin, Frau Donath